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Der Gang zum Arzt
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| Die durchschnittliche Zeit, die du dich im Sprechzimmer aufhälst, dürfte so zwischen zwei und acht Minuten
liegen. In dieser Zeit sollte die Ärztin dich untersuchen, sowie die so genannte Anamnese erheben, das heißt,
dich über deine Beschwerden befragen und auch die für die Krankheit wichtigen Hintergründe erforschen. Das
alles geht aber höchstens in einer halben bis dreiviertel Stunde und nicht in besagten zwei Minuten. |
| Die Zeit, die du im Sprechzimmer verbringst, ist viel zu kurz, um zu einer gründlichen Diagnose zu
kommend |
| Die Ärztin versucht also, einige wesentliche Punkte - für die Diagnosestellung - aus dir herauszukitzeln und
bildet sich nebenbei eine Vorstellung, was für eine Art Mensch du seiest. Insbesondere inwieweit du deine
Beschwerden übertreibst oder gar nicht hast oder auch untertreibst, usw. ... |
| In dieser Würdigung deiner Person geht natürlich auch die Person der Ärztin mit ein, z.B.: Eine reaktionäre
Ärztin, die sowieso denkt, alle Langhaarigen sind arbeitsscheu, wird das auch von dir denken, wenn du lange
Haare hast. |
| In dem speziellen Fall, dass du krankgeschrieben werden möchtest, obwohl du nichts oder nur wenig hast, gilt es
nun die besondere Situation beim Arztgespräch zu kapieren und für dich auszunutzen. |
| Das Ziel ist nämlich - zumindest bei reaktionären Medizinern- dass der Arzt von dir denkt, du seiest
prinzipiell arbeitswillig, aber jetzt wirklich krank! |
| Das ganze hat somit etwas von
Theaterspielen an sich, und du musst deine Rolle auch ernst nehmen, Sonst geht
es vielleicht schief. |
| Mediziner sind durch ihre Ausbildung gut dressiert; wenn du ihnen bestimmte Sachen erzählst, fällt bei ihnen
eine Klappe, das ist dann die Diagnose. Du musst nur die richtigen Beschwerden aufzählen, damit die richtige
von dir gewünschte Klappe - fällt. Viel Spaß dabei! |
| So wie dieses Heftchen nicht als Nachschlagewerk für wirklich Kranke gemeint ist, so sind auch manche Tipps
von uns gemeint, die darauf beruhen, die Vorurteile der reaktionären Ärzteschaft für dich, gegen sie zu benutzen.
Das heißt nicht, dass wir diese Vorurteile teilen. Beispielsweise der gesamte Bereich der so genannten
»Frauenleiden« ist von dem Hauch des unausgesprochenen »Frauen spinnen sowieso« umgeben. Sicherlich ein
Ausfluß der Männerbestimmten, frauenfeindlichen Medizin. Das heißt aber nicht, dass du nicht prima ein paar
Monate »auf Eierstockentzündung« krank machen kannst! - Klar genug? |
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| Als
Vorlage für krankmachen.net diente das (schon etwas
ältere) E-Book "Lieber krank feiern als gesund
schuften! Wege zu Wissen und Wohlstand!". Der Inhalt dieses E-Books
wurde zu 99% übernommen und nicht auf dessen
Richtigkeit überprüft - eine Überarbeitung der
Website wird jedoch in der nächsten Zeit erfolgen! |
| Wenn
Sie Tipps, Tricks, Infos oder Erfahrungsberichte zum
Thema krank machen haben, dann können Sie uns gern
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schicken. Wir werden ihre Informationen dann bei der
Überarbeitung der Homepage einfliessen lassen. |
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