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Teil 1 - krankmachen.net
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Die verlorene Zeit
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Teil 2 - Zur Einführung in den Problemkreis
Was diese Website soll
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Teil 3 - "Krankheitsbilder" leicht gemacht
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Verstauchung
Weiche Leiste
Narbenschmerzen
Sehnenscheidenentzündung
Teil 4 - Allgemeiner Teil, Tipps und Tricks gegen Arzt und Kasse
Wenn Du keine Krankenversicherung hast
Tipps & Tricks 1
Tipps & Tricks 2
Warum wohl krank?
Psychosomatische Zusammenhänge
Den Trott verweigern

Verstauchung (Zerrung der Gelenkkapselbänder)

Wie lange?
2 bis 4 Wochen ist normal, bei zusätzlichen Schwierigkeiten kann auch eine Krankschreibung für 6 Wochen nötig sein.
Wer wird krank?
Leute, die auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz umgeknickt sind und danach Schmerzen im Fußgelenk (seltener Kniegelenk) haben oder Leute, die sich mit der Hand irgendwo gestoßen haben und denen danach das Hand- oder einige Fußgelenke wehtun. Achte darauf, dass es möglich ein Arbeitsunfall wird.
Beschwerden
Besonders bei Fuß- und Hand-, aber auch am Knie-, Ellenbogen- oder den Fingergelenken tritt nach Umknicken, Stoßen, falscher, heftiger Schmerz auf, der in den nächsten 10- bis 15 Minuten abklingt, wenn du das betroffene Gelenk ruhig hält. Bei Bewegungen verstärkt sich der Schmerz wieder deutlich bis zur Unerträglichkeit. Oft, aber nicht immer, schwillt das Gelenk, bzw. das drum liegende Gewebe an, seltener gibt es einen Bluterguss. Man kann kaum laufen, mit den Händen nichts tragen und greifen. Unwillkürlich bewegt man das betroffene Gelenk immer wieder, bewegt sich damit ungeschickt oder stößt sich, so dass sich der Zustand wieder verschlimmert und die Abheilung sich um 1 bis 2 Wochen verzögert. Meist verstärkt sich der Schmerz nur bei bestimmten Bewegungen, nicht bei allen.
Untersuchung
Die Beweglichkeit des Gelenks wird geprüft. Ihr müsst euch für Schmerzen bei einer oder zwei Bewegungsrichtungen entscheiden. Dann wird das Gelenk von vorn und von der Seite geröntgt, um einen Knochenbruch nicht zu übersehen. Blutuntersuchungen bringen und schaden nichts.
Warnhinweis
Noch ein Wort zu einer besonderen Untersuchung: die sog. gehaltene Röntgenaufnahme. In ganz extremen Positionen werden von der kranken und der gesunden Seite der Gelenke Röntgenbilder gemacht, um im Seitenvergleich eine unnormale Beweglichkeit feststellen zu können, was auf einen Bänderriss hindeutet. Bei einem verstauchten Gelenk sind die Bänder nur gezerrt. Wegen der großen Schmerzes dieser Aufnahme, besonders bei dem verletzten Gelenk, wird diese Untersuchung in örtlicher Betäubung oder sogar Narkose gemacht. Besonders aus diesem Grund muss von der Zustimmung zu dieser Untersuchung dringest abgeraten werden. (Manchmal reißen auch bis dahin nur angerissene Bänder bei der Gelegenheit ganz durch).
Behandlung
Ruhigstellung durch Armschlinge, elastische Binde, Gipsschiene, außerdem vielleicht abschwellende Salbe und als Empfehlung kalte Umschläge. Das ist alles in Ordnung. Vor jeder Art von Spritzen muss auch hier gewarnt werden, weil sie nichts nützen.
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