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Migräne
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| Wie lange: |
| maximal eine Woche, dafür aber häufig! |
| Wer wird krank: |
| Jede und Jeder. Außerdem leiden wirklich viele darunter und arbeiten damit! |
| Beschwerden: |
- 1. Es beginnt damit, dass du gereizt und unausgeschlafen aufgewacht bist.
- 2. Zum Frühstück hast du kaum was runter bekommen, weil dein Magen wie zugeschnürt war.
- 3. Nachdem du dich eine halbe bis zwei Stunden rumgeschleppt hast, haben dann die Kopfschmerzen
begonnen.
- 4. Diese haben folgende Eigenschaften (zutreffendes ankreuzen):
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- ? dumpf-drückend und pulsierend bis bohrend pulsierend
- ? einseitig oder beidseitig
- ? besonders stark im Bereich der Stirn, Schläfe(n), des
- ? bzw. der Augen.
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- 1. Du wurdest gegen Licht empfindlich und musstest die Gardinenvorziehen.
- 2. Lärm konntest du ebenfalls nicht ertragen.
- 3. Allmählich wurde dir schlecht, schlimmstenfalls musstest du gallig (gelb, bitter) erbrechen, wobei du
Schweißausbrüche hattest.
- 4. Weil die Kopfschmerzen nicht weggegangen sind und dir ab und zu noch mal schlecht wird, bist du
nach ein oder zwei Tagen zum Arzt gegangen.
- 5. Du hast solche. Migräneanfälle schon öfters gehabt, oft- aber nicht unbedingt - nach Alkohol (ein Glas
Wein reicht aus), nach Stress, Wetterwechsel, bei Frauen gekoppelt an die Periode.
- 6. Es kann aber auch später begonnen haben: Nach dem Mittagessen hattest du dich plötzlich unruhig und
unkonzentriert gefühlt, bis nach einer oder anderthalb Stunden Kopfschmerz und Übelkeit sowie die
übrigen Beschwerden eingesetzt haben...
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| Was untersucht der Magier in Weiß: |
| Blutdruck, Blutabnahme. Wenn du's oft hast, läßt er vomNeurologen ´ne sogenannte »Hirnstromuntersuchung«
an dir machen - völligharmlos - um eine Epilepsie
auszuschliesen. |
| Woran denkt er: |
| Die Migräne tritt anfallsartig auf. Sie ist eine Funktionsstörung der Gehirnschlagadern: sie äußert sich zuerst eine
halbe bis zwei Stundenlang in einer unzulässigen Verengung; danach für Stunden bis Tage in einer(noch
unzulässigeren) Erweiterung dieser Adern, wodurch die Kopfschmerzenentstehen. |
| Du
kannst bei dieser Krankheit ruhig offen die Diagnose,
»Migräne« aus sprechen. Schließlich ist sie ja
schon öfters an dir diagnostiziert worden, und in
deiner Familie leiden auch mehrere daran. |
Er
kann, da es auch schwerste Formen der Migräne mit
Organstörungen geben kann, dich auch nach Beschwerden
wie Augenflimmern, schweren Sehstörungen, Sprachstörungen
oder Kribbeln in Händen und Armen fragen. Würde ich
alles verneinen, gibt nur Scherereien, und mehr als
eine Woche liegt sowieso nicht
drin. |
| Therapie: |
| erfolgt
mit Medikamenten, Spritzen ablehnen. Am besten, du
sagst gleich mit, du wolltest ganz bestimmte Tabletten
(oder Zäpfchenzusätzlich, wenn dir sehr übel ist!
von ihm verschrieben bekommen, weil die dir immer
geholfen haben, z.B. Cafergot, Dihydergot, oder Migräne-Granit
(heißt wirklich so); auch »normale« Schmerzmittel
wie Gelonida, Spalt, Optalidon - alles in den Müll. |
| Kontrollarsch: |
| Dürfte,
dir erspart bleiben, da meist nur eine Woche. Wenn es
dich doch erwischt, geh' hin, wenn du dich stark genug
fühlst. Je mehr Leute zum Vertrauensarsch müssen,
desto weniger schafft er seine Kontrollen. |
| Warnhinweise: |
| Keine
Spritzen, keine Röntgenuntersuchungen, schon gar
keine Untersuchung der Gehirnschlagadern - sonst
schleunigst Arzt wechseln. |
| Noch
ein Tipp: |
| Wenn
du ihm einen Gefallen tun willst (oder um dich
sicherer zu fühlen), solltest du einen
"verkaterten" Eindruck machen und blass
aussehen, also die Nacht vorm Arztbesuch wenig
schlafen und die Augenlieder ein wenig anspannen wie
bei grellem Tageslicht. |
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